FCK beurlaubt Kurz

Nun ist es also doch passiert. Wochenlang wollten die Lautrer keine Trainerdiskussion aufkommen lassen. Nach mittlerweile 16 Spielen ohne Sieg ist das Fass jedoch endgültig übergelaufen, womit dem Vorstand nichts anderes übrig blieb, als Cheftrainer Marco Kurz mit sofortiger Wirkung zu beurlauben. Im Abstiegskampf will der FCK nicht lange ohne Trainer bleiben, daher sind die Gespräche und Gerüchte über den möglichen Nachfolger schon auf Hochtouren.

Wenn möglich soll der neue Retter schon am Wochenende beim Abstiegsspiel gegen Freiburg auf der Bank der Pfälzer sitzen und seinen neuen Schützlingen Anweisungen geben, wie sie die Fußbälle über den Platz zu kicken haben. Einige potenzielle Kandidaten wie beispielsweise Franco Foda oder Klaus Toppmöller haben bereits abgelehnt. „Ich habe einen Vertrag bei Sturm Graz bis 31. Mai 2012 und den werde ich auch bis zu diesem Tag erfüllen“, so Froda. Heiß diskutiert wird momentan auch Krassimir Balakov. Der Ex-Stuttgarter trainiert zwar noch die Mannschaft von Hajduk Split, jedoch soll er schon am Donnerstag in Kaiserslautern zu weiteren Verhandlungen eingeflogen werden. Laut aktueller Informationen wäre der Bulgare für eine geringe Ablösesumme aus seinem derzeitigen Vertrag herauskaufbar und würde somit wahrscheinlich einen Vertrag bis 2013 erhalten (inklusive Option für ein zusätzliches Jahr).

Weitere Kandidaten wären alte Bekannte wie Christian Gross (aktuell Trainer bei den Young Boys Bern), FCK-Ikone Ciriaco Sforza (FCK-Kapitän in der Meistersaison 97/98 und zurzeit Trainer bei den Grasshoppers Zürich) und auch Holger Stanislawski, der nach seiner Entlassung in Hoffenheim noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden hat.

Bleibt abzuwarten, welcher Trainer das sinkende Schiff Kaiserslautern betritt und es noch vor dem Abstieg retten will. Im Laufe der Woche werden sich wahrscheinliche die Gerüchte in Tatsachen umwandeln.

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