Verlängerung des Vertrages mit U21-Trainer Stefan Kuntz
Der Deutsche Fußball-Bund gab inzwischen bekannt, dass der laufende Vertrag mit dem Trainer der U21-Mannschaft, Stefan Kuntz, verlängert wurde. Damit wird der 54-Jährige bis zum 31. August 2020 weiterhin als U21-Trainer beim DFB tätig sein. Kuntz übernahm im Sommer 2016 den Posten von Horst Hrubesch.
Mit der Vertragsverlängerung steht die Zukunft der U21 unter einem guten Stern. Denn Kuntz holte erst im Juni mit dem U21-Team in Polen den zweiten U21-Titel. Und das, obwohl die Mannschaft während dieser Zeit auf wichtige Stammspieler verzichten musste. Stefan Kuntz zeigt sich erfreut über die Vertragsverlängerung. Es mache ihn stolz, auch weiterhin als Trainer der U21 tätig zu sein, sagte er.
DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch betont, dass Kuntz während der EM in Polen das Beste aus der Mannschaft herausgeholt hat und dass die Verlängerung, 6 Wochen nach dem Sieg bei der EM, sowohl für den DFB als auch für die U21 eine hervorragende Nachricht sei.
Der aus insgesamt 23 Spielern bestehende EM-Kader verfügt mit der im September anlaufenden EM-Qualifikation nur noch über 7 einsetzbare Spieler. Denn die meisten Spieler haben zu diesem Zeitpunkt bereits die Altersgrenze überschritten. Kuntz nimmt die Herausforderung an.
Fest entschlossen sagt er, dass es nun das Ziel sei, die Qualifikation zur U21-EM erfolgreich zu bestreiten. Zudem sollen auch weiterhin Spieler entwickelt werden, mit der Option, dass diese die A-Nationalmannschaft erreichen.
DFB-Präsident Reinhard Grindel findet lobende Worte für den damaligen Europameister. Seiner Meinung nach bringe Kuntz viel Leidenschaft, aber auch die erforderliche fachliche Kompetenz mit. Eigenschaften, mit denen sich Kuntz das Vertrauen des Sportdirektors gesichert hat.
Der DFB ist sich sicher, dass Kuntz in der Lage ist, mit seinem Team die Qualifikation für Olympia 2020 in Tokio zu erreichen und an seine bisherigen Erfolge anknüpft. Der DFB und U21-Trainer Stefan Kuntz verfolgen das gemeinsame Ziel, junge Talente zu fördern mit dem Ziel, dass diese es in die A-Nationalmannschaft des Bundestrainers schaffen.